GastroFribourg hält zusammen
Das Fusionsprojekt der Ortssektionen ist in Gang. Die Generalversammlung der Sektion Stadt hat das Projekt angenommen.
Hintergrund
Die erste Fusion von Sektionen fand 2016 mit dem Zusammenschluss der Sektionen Broye und Glâne statt. Im Jahr 2019 folgten die Fusionen der Sektionen Greyerz und Vivisbach sowie Sense und See. Das Ziel dieser Zusammenschlüsse bestand ganz klar darin, die Kräfte zu bündeln und die administrative Struktur nachhaltig zu vereinfachen.
In diesem Zusammenhang wurden bereits erste Überlegungen zu einer Fusion auf kantonaler Ebene angestellt. Das Thema kam 2022 erneut auf die Traktandenliste des Kantonalvorstands, woraufhin sich der Wille nach einer kantonalen Fusion, unterstützt durch eine verstärkte Verwaltung, deutlich abzeichnete.
In der Folge wurden mehrere Sitzungen zu diesem Thema organisiert, um die bestmögliche Lösung für alle Beteiligten zu finden, ohne dabei das zentrale Ziel aus den Augen zu verlieren: den Mitgliedern einen hochwertigen Service zu garantieren, die Nähe zur Basis zu bewahren und die regionalen Besonderheiten zu erhalten, die deren Vielfalt und Stärke ausmachen.
Im Frühjahr 2025 trat das Projekt in eine konkretere Phase ein: Alle Präsidenten sowie Co-Präsidentinnen und Co-Präsidenten der Sektionen unterzeichnen gemeinsam mit GastroFribourg eine Absichtserklärung, womit der gemeinsame Wille zur Bündelung der Kräfte auf kantonaler Ebene offiziell festgehalten wurde.
Prozess
Das Projekt sieht eine wesentliche Weiterentwicklung der kantonalen Struktur vor, basierend auf einer vollständigen Überarbeitung der Statuten. Ziel dieser Anpassung ist es, die bestehende Organisation zu vereinfachen und die administrativen Belastungen zu reduzieren, insbesondere indem die Notwendigkeit für die Sektionen entfällt, einen eigenen Vorstand, eine eigene Generalversammlung und eine eigene Finanzverwaltung zu führen.
In diesem neuen Modell bleibt ein regionaler Vertreter (1 pro Bezirk + Stadt Freiburg) Mitglied des Kantonalvorstands. Seine Aufgabe besteht darin, in enger Zusammenarbeit mit der kantonalen Verwaltung eine privilegierte Verbindung zu den Mitgliedern seiner Region sicherzustellen. Dieser Ansatz ermöglicht es ihm, sich auf die Stärkung des regionalen Zusammenhalts und die Nähe zu den Mitgliedern zu konzentrieren, anstatt sich mit Verwaltungsaufgaben oder der Suche nach Personen zu befassen, die bereit sind, formelle Funktionen zu übernehmen, und bietet ihm gleichzeitig mehr Zeit, sich der Führung und Entwicklung seines eigenen Unternehmens zu widmen.
Ein von allen Sektionen sowie GastroFribourg unterzeichneter Fusionsvertrag wird die administrativen Modalitäten verbindlich regeln.
Vorteile
Dieses neue Modell ermöglicht eine stärkere Professionalisierung der kantonalen Struktur und bietet somit einen solideren und effizienteren Rahmen. Zudem fördert es die Entwicklung einer klaren Strategie pro Legislaturperiode, die vom Kantonalvorstand getragen wird, und stärkt die Vertretungsfähigkeit des Verbandes gegenüber den Behörden.
Schliesslich garantiert eine zentralisierte Kommunikation den Mitgliedern sowie allen externen Partnern und Kontaktpersonen einen klar identifizierten Ansprechpartner und einen vereinfachten Zugang zu Informationen.
Nachfolgend finden Sie den Artikel der La Liberté im Anschluss an die erste Sektionsversammlung in der Stadt Freiburg.
(Foto: © Jean-Baptiste Morel)
