Ein „Ungewöhnlicher Tisch“ im Vitromusée von Romont

Ehrung der Museen des Glanebezirks beim achten „Ungewöhnlichen Tisch“ von GastroFribourg
Es fehlte nur noch einer: jener des Glanebezirks. Natürlich handelt es sich hierbei um die „Ungewöhnlichen Tische“, die von GastroFribourg im Rahmen des 125-jährigen Jubiläums organisiert wurden. Dieses ehrgeizige Programm wurde erfolgreich abgeschlossen und endete im gastfreundlichen Glanebezirk, der bei diesem Anlass eine qualitativ hochstehende Unterhaltung bot.

Das ganze Jahr hindurch übertrafen sich die Sektionen von GastroFribourg gegenseitig mit ihrer Phantasie und ihrem Erfindungsgeist, um den Gewinnern des auf dem sozialen Netzwerk Facebook durchgeführten Wettbewerbs ein attraktives Programm zu bieten. Der achte „Ungewöhnliche Tisch“ bildete hierbei keine Ausnahme und die Mitglieder des Glanebezirks der Sektion Broye-Glâne waren der Herausforderung der Veranstaltung, welche die Museen der Region ehrte, absolut gewachsen. Begonnen hat alles im Tapetenmuseum in Mézières mit einem Aperitif mit Weinen der Schmutz Vins SA in Praz sowie den Darbietungen von Fabien Crausaz, einem der vier Solisten des letzten Winzerfests. Dieses im Schloss Mézières gelegene originelle Museum wurde 2007 ins Leben gerufen. Es beherbergt eine bemerkenswerte Tapetensammlung, von denen die ältesten aus dem späten 18. Jahrhundert stammen. Unter der Leitung von Christina Gilbert konnten die Gewinner und Gäste diese Schätze in aller Ruhe in den verschiedenen Salons und Boudoirs entdecken, in denen sie ausgestellt sind.

Muriel Hauser, Präsidentin von GastroFribourg, erinnerte vor dieser prächtigen Kulisse an die verschiedenen Aktionen, die im Laufe des Jahres anlässlich des 125-jährigen Bestehens durchgeführt wurden. Ein Jubiläum, das im Zeichen der Begegnung mit der Bevölkerung stand und dessen Höhepunkt das Fondue des Jahrhunderts bildete, das am 9. Mai durchgeführt wurde und bei dem nicht weniger als 2.400 Fondues in den Fussgängerzonen der Stadt Freiburg kostenlos serviert wurden. Was die „Ungewöhnlichen Tische“ anbelangt, so haben diese, wie Frau Hauser erwähnte, den Gastronomen aller Bezirke des Kantons Freiburg die Möglichkeit gegeben, ihre Kreativität und Professionalität unter Beweis zu stellen, und sei es auch nur um zu betonen, dass hinter jeder guten Mahlzeit viel Arbeit und Engagement steckt. Abgesehen von diesen beiden Tugenden soll das Essen ausserdem Emotionen wecken. Zudem kann mit Bestimmtheit bestätigt werden, dass die Aktion ein voller Erfolg war und die Sponsoren, die sie finanziell unterstützt haben, entsprechend beglückwünscht wurden.

Die Wettbewerbsgewinner wurden anschliessend in Oldtimern zum Vitromusée, dem Schweizerischen Museum für Kirchenfenster und Glaskunst, nach Romont, gefahren, wo sie unter der fachkundigen Leitung von Simone Devaud die Örtlichkeiten besuchen konnten. Das Essen, das ihnen aufgetischt wurde, bestand aus einer feinen, mit Cognac abgeschmeckten Krebssuppe, Steinpilzen aus unseren Wäldern im Blätterteigmantel, gebratenen Reh-Medaillons à la Denis mit Wildgarnitur und, zum Dessert, aus geeisten Meringues mit Vermicelles, Beeren und Doppelrahm aus der Glane. Mit Steven Espinosa, Co-Präsident, und Denis Glannaz vom Restaurant Au Suisse in Romont sowie Eliane Dubey vom Escale Café in Romont haben die Mitglieder aus dem Glanebezirk der Sektion Broye-Glâne von GastroFribourg die Herausforderung dieses achten „Ungewöhnlichen Tischs“ glänzend gemeistert. Für GastroFribourg ist es nun an der Zeit, eine Bilanz zu ziehen. Und diese ist – lassen Sie uns das nicht verhehlen – in jeder Hinsicht positiv.

Entdecken Sie die Fotogalerie.

Veröffentlicht, 23.10.2019