Ein „Ungewöhnlicher Tisch“ im Schloss Ependes

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Die von GastroFribourg im Rahmen des 125-jährigen Vereinsjubiläums durchgeführten „Ungewöhnlichen Tische“ setzen ihre Tour durch den Kanton fort. Der fünfte „Ungewöhnliche Tisch“ des Jahres wurde im Saanebezirk von der Sektion Saane-Land von GastroFribourg organisiert.

Dieser fünfte „Ungewöhnliche Tisch“, der Vanessa und Nicolas Berset, den Betreibern der Auberge du Château in Ependes, anvertraut wurde, fand im Innenhof des 1532 von Jean de Lanther erbauten Schlosses Ependes statt. Die Gewinner des von GastroFribourg in den sozialen Netzwerken organisierten Wettbewerbs sowie die Gäste wurden zunächst zu einem ersten Aperitif auf dem Bauernhof Pillonel in Ferpicloz eingeladen, wo sie das Privileg hatten, drei Tiere der Eringer-Rasse zu bewundern, nämlich zwei Färsen, darunter eine Königin der Kämpfe in Avants im 2018 sowie ein Kalb. Blaise Maître des Eringerviehzuchtverbandes, der bei RTS als Berater für Ringkuhkämpfe fungiert, brachte den anwesenden Personen die Eringer-Rasse näher und informierte sie über das Label Fleur d’Hérens, Fleisch aus dem Wallis. Muriel Hauser, die Präsidentin von GastroFribourg, erinnerte an die Bedeutung dieser „Ungewöhnlichen Tische“, die sowohl das Know-how und die Kreativität der Gastwirte des Kantons hervorheben als auch Begegnungen mit der Bevölkerung schaffen sollen. Diese freundlichen Worte wurden durch die Jahrgänge von Franziska und Jean-Daniel Chervet der Domaine Chervet in Praz ergänzt und von der Erstgenannten selbst präsentiert, während Joseph Zay und Roger Schuwey für die musikalische Unterhaltung sorgten.

Die Gewinner wurden anschliessend mit einem Pferdewagen zum Essensort gebracht, wo sie zu einem zweiten Aperitif und fundierten Erklärungen von Michel Riedo, einem ehemaligen Lehrer aus dem Dorf Ependes und ausgewiesener Kenner der lokalen Geschichte, eingeladen wurden. Die acht Gewinner setzten sich an den Tisch, um das vom Chefkoch Nicolas Berset zubereitete Essen zu geniessen. Auf der Speisekarte standen: Rindertartar-Trio Fleur d’Hérens (traditionnel, italienisch und nach Walliser Art), gefolgt von einem Rindsfilet Fleur d’Hérens an dreierlei Saucen, Bratkartoffeln und Marktgemüse. Und, zum Dessert, eine Deklination von Walliser Aprikosen. Diese Gerichte wurden natürlich von den Weinen von Franziska und Jean-Daniel Chervet begleitet, wodurch sie noch köstlicher schmeckten.

Der sechste „Ungewöhnliche Tisch“, dessen definitives Datum noch offensteht, wird im Vivisbachbezirk stattfinden.

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Veröffentlicht, 09.07.2019